PIERRE-ETIENNE MORELLE: Performance "dismantling" 21.03.2015

PIERRE-ETIENNE MORELLE: Performance "dismantling" 21.03.2015


PIERRE-ETIENNE MORELLE: Performance "dismantling" 21.03.2015
Beschreibung

Details

Press Release: German / English

Performance "dismantling" von Pierre-Etienne Morelle

am Sa. 21.03.2015 um 19:45 

Die Performance „dismantling“ von Pierre-Etienne Morelle fand am Finissageabend der kuratierten Doppelausstellung „Geliebter Feind“ mit Peter Rollny statt. Diese Ausstellung stellte starke Bindungen zwischen den beiden sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen der Künstler her.

Pierre-Etienne Morelle liebt die Performance, in denen er von der Hingabe zum konstruktiven Gedanken, damit verbundene Hoffnungen, Handlungs-Choreografien und dem darauffolgenden gewollten oder ungewollten Scheitern spricht. Mit der Performance „dismantling“ visualisierte Morelle einen weiteren Aspekt seiner Objekte, die teilweise wegen dem Werkstoff Gummi und seiner physikalischen Eigenschaft der Elastizität offensichtliche Veränderung in der Zukunft erfahren werden. In einem Objekt wird die Spannkraft genutzt, um den Trägerrahmen zusammenzuhalten. Reißt der Gummi, zerstört sich das Objekt selbst.

Anhand für die Performance neu entwickelter Objekte hat Morelle das Veränderungspotenzial zeitnah demonstriert. Ein optisch ähnliches und demselben Prinzip folgendes Objekt hat er während der Performance zerstört, indem er die Spannkraft des Gummis unterbrach, weswegen der Rahmen aufklappte und das Glas am Boden zerschellte. Bei anderen Objekten schlugen Bolzen von innen an das Glas, so dass es zerbrach. Alle Objekte trugen wegen eines Mechanismuses ihre eigene Zerstörung in sich, den Morelle einen nach dem anderen auslöste und somit die Ausstellung, wie es der Titel ankündigte, beendete.

Wir danken Pierre-Etienne Morelle für die Ausarbeitung und Durchführung dieser orts- und kontextbezogenen Performance, in der er für uns einem seiner künstlerischen Konzepte beeindruckend Ausdruck verlieh.

 

Pierre-Etienne Morelle & Peter Rollny "Geliebter Feind"

14.02.2015–21.03.2015

Performance-Finissage: Sa. 21.03.2015, 18–21 Uhr mit Pierre-Etienne Morelle

Greusslich Contemporary freut sich sehr, Sie ganz herzlich zur Ausstellung "PIERRE-ETIENNE MORELLE & PETER ROLLNY – Geliebter Feind" einzuladen. Zwei extrem unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Kunst, die sich aus unterschiedlichen Gründen mit den Grundformen Strich, Kreuz und Kreis befassen, werden mit ihren wechselseitigen Flieh- und Anziehungskräften den Ausstellungsraum aufladen.

Pierre-Etienne Morelle (*1980, Frankreich) zeigt in einem Bilderrahmen arrangierte von Autoreifen entnommene Gummistreifen, die teilweise durch ihre Spannung eine Funktion beim Zusammenhalt des ungeleimten Rahmens erfüllen. Andere Rahmen zeigen verschiedentlich aufgerollte Gummistreifen mit variierender Dichte.

Peter Rollny (*1967, Deutschland) zeigt kleinformatige Malereien, die der Abstraktion verpflichtet sind und dabei ein erzählerisch getöntes Bild erzeugen, indem pastros aufgetragenen Formen sich sorgfältig von Hintergrund abheben und narrative Imaginationen erzeugen.


English:

Performance "dismantling" von Pierre-Etienne Morelle

am Sa. 21.03.2015 um 19:45 

Die Performance „dismantling“ von Pierre-Etienne Morelle fand am Finissageabend der kuratierten Doppelausstellung „Geliebter Feind“ mit Peter Rollny statt. Diese Ausstellung stellte starke Bindungen zwischen den beiden sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen der Künstler her.

Pierre-Etienne Morelle liebt die Performance, in denen er von der Hingabe zum konstruktiven Gedanken, damit verbundene Hoffnungen, Handlungs-Choreografien und dem darauffolgenden gewollten oder ungewollten Scheitern spricht. Mit der Performance „dismantling“ visualisierte Morelle einen weiteren Aspekt seiner Objekte, die teilweise wegen dem Werkstoff Gummi und seiner physikalischen Eigenschaft der Elastizität offensichtliche Veränderung in der Zukunft erfahren werden. In einem Objekt wird die Spannkraft genutzt, um den Trägerrahmen zusammenzuhalten. Reißt der Gummi, zerstört sich das Objekt selbst.

Anhand für die Performance neu entwickelter Objekte hat Morelle das Veränderungspotenzial zeitnah demonstriert. Ein optisch ähnliches und demselben Prinzip folgendes Objekt hat er während der Performance zerstört, indem er die Spannkraft des Gummis unterbrach, weswegen der Rahmen aufklappte und das Glas am Boden zerschellte. Bei anderen Objekten schlugen Bolzen von innen an das Glas, so dass es zerbrach. Alle Objekte trugen wegen eines Mechanismuses ihre eigene Zerstörung in sich, den Morelle einen nach dem anderen auslöste und somit die Ausstellung, wie es der Titel ankündigte, beendete.

Wir danken Pierre-Etienne Morelle für die Ausarbeitung und Durchführung dieser orts- und kontextbezogenen Performance, in der er für uns einem seiner künstlerischen Konzepte beeindruckend Ausdruck verlieh.


Pierre-Etienne Morelle & Peter Rollny "Beloved Enemy"

14.02.2015–21.03.2015

Performance-Finissage: Sat. 21.03.2015, 6–9 pm with Pierre-Etienne Morelle

Greusslich Contemporary is pleased to cordially invite you to the exhibition, "PIERRE-ETIENNE MORELLE & PETER ROLLNY – Beloved Enemy". Two extremely varied positions in contemporary art, which for different reasons engage with the foundational forms of the stroke, cross, and ring, will charge the exhibition space with their respective powers of allure and centrifugal force.

Pierre-Etienne Morelle (*1980, France) exhibits a picture frame contrived from rubber strips taken from automobile tires which partially fulfill a function in holding together, through their tension, the otherwise unglued frame. Other frames show variously furled rubber strips of varied density.

Peter Rollny (*1967, Germany) exhibits small format paintings, which are based in abstraction and which produce a narratively toned image, in which pastosely applied forms carefully lift off from the background, engendering imaginative narrative fantasies.